Bertram Wilken

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Trauerredner

Ich bin 1966 in Bremen geboren. Es war schon sehr früh mein Wunsch, im Bereich der Trauerarbeit tätig zu werden. Vielleicht ungewöhnlich, denn ich war und bin kein trauriger oder melancholischer Mensch, dennoch fühlte ich mich den Themen Tod und Abschied schon in jungen Jahren sehr verbunden.
Vom ersten Praktikum in einem Bestattungs-Institut mit fünfzehn (neben der Schule), bin ich nach der Ausbildung, als angestellter Bestatter, diesem Beruf treu geblieben. Ende der 90er begann ich zusätzlich mit Ansprachen für Trauerfeiern, da mich das so oft Gehörte in den wenigsten Fällen beeindrucken konnte, um es vorsichtig auszudrücken. Seit 2009 ist es (eben deshalb) mein Hauptberuf mit selbst gewähltem Motto „die etwas anderen Worte zum Abschied …“, was sich in der Berufsbezeichnung „Nachruf-Biograph“ ausdrückt; eben in Abgrenzung zum „Trauerredner“…
Aus dieser Arbeit ergaben (und ergeben sich noch immer) Anfragen auch zur Gestaltung von freien Trauungs-Zeremonien, die umzusetzen mir viel Spaß gemacht haben.
Seit gut drei Jahren bin ich außerdem als Dozent für Themen der Kommunikation und Sprache im Rahmen der Weiterbildung für den Verband-unabhängiger-Bestatter (Berufsverband) tätig und freue mich, meinen Beitrag zur Qualifikation der Kollegen innerhalb dieses schwierigen Berufsfeldes leisten zu dürfen. Weiterhin begleite ich (individuell) Sprecherinnen und Sprecher, die speziell in der Trauerarbeit arbeiten möchten, auf ihrem Weg in die Selbständigkeit. Dies sowohl mit Sprachtraining/Lesetraining, als auch mit Hilfe bei der praktischen Umsetzung des Angehörigen-Gespräches in die spätere Rede.
Über Gelegenheiten zur Lesung, so wie jetzt für die KuKuHU, freue ich mich sehr. Es ist großartig, einen so wunderbaren Text präsentieren zu dürfen.
Privat bin ich u. a. gern mit meiner Hündin in der Natur, mag alte Autos und Reisen mit dem Wohnmobil, möglichst Richtung Norden.

 

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